Nach dem eher ernüchternden Saisonauftakt gegen den THW Kiel (19:34) war die Marschroute für diesen Samstag glasklar: Heimsieg gegen HTS/BW96 – und bitte ohne unnötiges Herzklopfen! Spoiler: Mit dem zweiten Teil hat es nicht ganz geklappt. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und legten schnell mit 2:0 vor. Doch die SG Hamburg Nord ließ sich davon keineswegs beeindrucken und meldete sich prompt zurück. Theo Behrendt verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt und die SG nahm in der weiteren Folge ordentlich Fahrt auf.
Vor allem Matti Heide zeigte sich treffsicher und netzte mehrfach ein. Gleichzeitig stabilisierte sich die Abwehr zunehmend. Und auch zwischen den Pfosten war Verlass auf Till Müller-Metke, der mit starken Paraden dafür sorgte, dass die SG ihren Vorsprung weiter ausbauen konnte.Mit einer scheinbar komfortablen 14:8-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause. Doch nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste noch einmal mächtig auf und starteten eine beeindruckende Aufholjagd. Plötzlich war die Partie längst nicht mehr so locker wie noch in Halbzeit eins. Aus dem komfortablen Vorsprung wurde ein echtes Nervenspiel. Bis in die Schlussphase blieb es brandgefährlich. Jeder Angriff konnte nun die Entscheidung bringen – oder für den nächsten Schreckmoment sorgen.
Auch auf den Zuschauerrängen war die Anspannung entsprechend spürbar: Herzschlagfinale! Während auf dem Feld um jeden Ball gekämpft wurde, dürften bei dem einen oder anderen Fan spätestens in den letzten Minuten die Fingernägel bedenklich kurz geworden sein.Doch dann war es geschafft: Die SG Hamburg Nord bringt den Sieg nach Hause und bezwingt HTS/BW96 mit 28:27!
Fazit: Zwei Punkte eingesackt, Nerven ordentlich strapaziert – aber am Ende zählt der Heimsieg!
