mA1: Gefühlter Sieg gegen den Spitzenreiter

… obwohl „nur“ ein 25:25 unentschieden auf der Ergebnistafel stand, fühlte es sich wie ein Sieg an, denn der letzte Treffer von Moritz Hagelmoser fiel u.E. in der regulären Spielzeit. Das sahen die Schiedsrichter nicht so (zugegeben war es knapp) … und wir konnten auf die diversen Videos schauen, die die Zuschauer gemacht hatten. Die Schiedsrichter nicht. Schade.
Egal – auch über den einen Punkt freuten wir uns sehr, denn endlich hatten wir uns für eine starke Leistung belohnt. Gegen den bisher verlustpunktfreien OL Meister der letzten Saison – Barmstedter TS – so ein Spiel abzuliefern, war aller Ehren wert. Zumal wir zwar mit 13 Mann auf der Bank saßen, wichtige Stammspieler aber mit Erkältung und durch diverse Projektreisen ausfielen. Da hatte so mancher zu Beginn ein eher mulmiges Gefühl. Zu Unrecht, denn das Team auf der Platte zeigte wieder einmal, dass der große, ausgeglichene Kader eine unserer Stärken ist.

Bis zur Halbzeit stand die Abwehr hervorragend und setzte genau das um, was wir uns vorgenommen hatten. Moritz Schröder im Tor war kaum zu überwinden und so konnten wir viel Tempo ins Spiel bringen. 13:10 führten wir beim Seitenwechsel. Aber: es hakte im Angriff. Unsere Achillesferse war auch dieses Spiel die Chancenauswertung, denn zu viele Würfe aus freien Situationen waren für den gegnerischen Torwart keine Herausforderung. Das machte Bramstedt besser oder sagen wir EIN Bramstedter, denn der Dreh- und Angelpunkt des gegnerischen Spiels war Tom Müntel, den wir nicht in den Griff bekamen. Einen Spieler von der Qualität muss und kann man vielleicht auch nicht komplett in den Griff bekommen, wenn wir parallel denn unsere Chancen im Angriff einfach konsequenter versenkt hätten, wäre das in Ordnung gewesen. So hingegen verloren wir nach der Halbzeit unseren Vorsprung und nur mit viel Kampf – allen voran zeigte Malte Paetzel, dass er dieses Wochenende zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen wollte – blieben wir dran. Dass riss den Rest des Teams mit, so dass wir eine kurzzeitige zwei Tore Führung von Bramstedt wieder egalisieren konnten.
Als im Anschluss an die hektische Schlussphase der Adrenalinspiegel wieder gesunken war, konnten wir uns dann doch angemessen über den Punktgewinn freuen. Der Dank ging auch an eine tolle Fankulisse, die uns am Sonntagmittag im Tegelsbarg super unterstützte.
Wir wissen was wir in den kommenden spielfreien Wochen trainieren müssen, mit dem Ziel die starke Form dann noch weiter steigern zu können. Dann vielleicht auch mal wieder in voller Besetzung.

Es spielten: Boldt , Arendt, Schröder; Steger (4), Paetzel (7/2), Morische (2), Hagelmoser (2), Winter (1). Pust (1). Martens (3), Christiansen (2), Ahrenbog (2), Hatten (1).

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